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| Geschrieben von: Christian Hölscher |
| Donnerstag, 10. Juni 2010 um 13:17 Uhr |
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J U B E L F E S T M E S U M - F E L D Ausnahmezustand in Mesum
Do 03.06.2010 Das große Schiessen
Am Donnerstag ging es bei bestem Sonnenschein sofort weiter. Die Schützen waren so wie es sich gehört, zahlreich angetreten. Oberst Peter und Major Andre Brockmann hoch zu Roß führten den Schützenverein stilvoll an. Auf dem Weg vom Zelt, wo einige der Schützenbrüder zunächst wieder eine Standpauke vom Major, Andre Brockmann bekamen, ging es dann mit einem kleinen Umweg zur Schützenstange. Wir wollten uns nicht nehmen lassen, den Bewohnern des Matthias-Stifts ein Dankeschön für die langjährige Unterstützung noch ein Ständchen zu bringen. Dann auf direktem Wege durch den neu aufgestellten Bogen auf den Vorplatz des Geschehens. Hier gab es noch eine kleine Ansprache von Oberst Peter Brockmann der die Reigen auf das kommende Geschehen einschwor. Das große Schiessen konnte beginnen. Es dauerte nur kurz bis zahlreiche Besucher den Platz stürmten und wie am Vorabend für ein erstklassiges Ambiente sorgten. Es war richtig voll!
Zunächst sollte die Kaiserwürde neu vergeben werden. Schon spannend genug verlief dieser Wettkampf. Am Ende konnte Josef Laumann (75 Jahre), nach genau 155 Schuss, diese Ehre im Jubeljahr entgegen nehmen. Der neue Kaiser stand fest. Weiter eiferte man nun der Krone (Kette) des Vogelkönigs nach. Hier gab es vier Aspiranten die sich auf der Zielgeraden bewegten. Werner Rott, Andre Kruse, Rene Pommerening und Franz-Josef Brockmann, keiner von ihnen wäre nun wirklich böse gewesen hätte er denn den Vogel mit seinem Schuss endgültig an den Bodengeholt.
Das Publikum fieberte mit und einige der Schützen, so schien es, hatten richtige Fans. Bis der Vogel also endlich aufgab, benötigte man auch hier 157 Schuss, gerade zwei mehr als beim kaiserlichen Vogel. Rene Pommerening eigentlich in Spanien lebend und nur bei seinen Eltern zu Besuch, versäumte die Gelegenheit nicht, als alter Schützenbruder gelang ihm der finale Schuss. Somit wurde Rene Pommerening Jubelkönig.
Nein auch jetzt ging es noch nicht an die Theke, der neue Scheibenkönig stand noch auf dem Programm, die Spannung hielt an und Stimmung war einzigartig. Es glich mehr einer Party als einem Schiessen, so groß war die Freude bei den Zuschauern! Als hartnäckig erwies sich auch die Scheibe, solides Handwerk eben. 146 Schuss, da löste sich der letzte Rest von der Aufhängung und fiel zu Boden. Martin Rauhs nahm es freudig hin und stand als neuer Jubelscheibenkönig fest.
Das Ganze zog sich bis ca. 20:15 Uhr, auf zur Bürgerstrasse dort wurden, bevor es weiter zum Zelt ging die Jubelkönige und der neue Jubelkaiser ausgeholt, Ehrentanz inklusive. Ein kleines Ritual das sich im Laufe der Zeit eingebürgert hat. Am Zelt ging es mit musikalischer Begleitung durch DJ Michael Sunder weiter. Es herrschte beste Stimmung bis weit in die Nacht und es bleibt festzuhalten, auch dieser Tag war richtig klasse!
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. August 2010 um 15:42 Uhr |



